Archiv | Oktober, 2010

Aufstieg

25 Okt

Jaaaaa ich bin tatsächlich auf 4000m über dem Meeresspiegel gewesen ;D

Und es war wirklich ein Wunder, dass ich da hochgekommen bin. Denn neben dem sportlichen Rest unserer kleinen Truppe sah ich ziemlich blöd aus. Aber wir haben viele Pausen gemacht und die Kokapflanze, das Allheilmittel, hat sein Übriges getan^^ Unser Ziel war ein Ort auf 4000m, wo die Dorfbewohner jedes Mal hingehen, wenn sie Brennholz brauchen. Einfach krass, dass die da IMMER hochsteigen…

Nach dem 3-stündigen Auf-und Abstieg sind wir noch dem Rest unserer Gruppe hinterhergegangen zum Canyon. Und abends durften wir uns ein paar traditionelle Kleider anprobieren 🙂

Das ist von unsererm Abschied…

Cañon del Colca-2

25 Okt

Am ersten Tag sind wir mit Perdro aufs Feld gegangen, haben ein bisschen gearbeitet und vieles über die Kokapflanze erfahren. Die Bewohner arbeiten tatsächlich noch mit Pflug und Kühen als Antriebsmittel. Wir haben etwa 10 min einem Paar beim Säen zugeschaut, was ich wirklich in dieser Form zum ersten mal gesehen hatte.

 Einerseits kam mir das ganze Dorfleben so idyllisch vor. So sollten die Menschen ja eigentlich mit der Natur umgehen. Sie stellen wirklich alles selbstständig her, ohne Maschine und Chemikalien; das was sie herstellen wird 100-prozentig verwertet oder recycelt. Für seine Nahrung zu arbeiten und ihren Wert zu schätzen ist etwas, was in unserer Gesellschaft nicht so vorhanden ist. Wir haben schließlich alles auf dem Supermarkt rechts um die Ecke.

Dementsprechend ist aber auch der Zeit- und Kraftaufwand. Pedro erzählte uns, er stehe jeden Morgen um 5 Uhr auf. Dann geht er zur Arbeit, kommt um 7Uhr  zum Frühstücken nach Hause und geht wieder los aufs Feld. Dann spätabends kann er wieder nach Hause und seinen Tag beenden.

Die Schlucht bei Chivay-3 Tage im Cañon del Colca

24 Okt

Cañon del Colca 

Juuhuuu ich habe mich nach langem wieder mal dazu aufgerafft einen Artikel zu schreiben. Ihr dürft euch freuen, denn es sind echt schöne Bilder und Geschichten dabei 😛

Der Trip zum 3 Stunden von Arequipa entfernten Cañon del Colca begann am Samstag den 16.10. auf dem Plaza de Armas, wo sich alle 10 Weltwärtsler von SEM, eine weitere deutsche Praktikantin, unsere Chefin Mayra und zwei peruanische Freunde von ihr pünktlich um 2.30 Uhr morgens trafen. Einschließlich unseres Busfahrers waren wir also 15 Leute an der Zahl, die alle in einen kleinen Bus reinpassten und sich riesig auf die Reise zur Schlucht bei Chivay freuten. Laut Wikipedia (^^)misst man vom höchsten Berggipfel nahe der Schlucht aus bis zum Río Colca 3.269 m. Damit ist der Cañón del Colca der zweittiefste Canyon der Welt. Und dementsprechend waren unsere Erwartungen auch sehr hoch, als wir Samstagmorgen gegen 8 Uhr auf den Cañon del Colca stiegen und darauf warteten, dass die berühmten Kondore über unsere Köpfe fliegen.

Leider ließen diese sich aber nicht so schnell blicken, sodass wir erst nach zwei Stunden ein paar mickrige Fotos von einem Kondor machen konnten. Währenddessen habe ich natürlich auch reichlich Fotos gemacht^^

Nach der Begegnung mit dem Kondor fuhren wir dann ins Hostal und gingen gleich darauf zum Mittagessen in ein sehr hübsches Restaurant. Dort habe ich dann meinen ersten Alpaca gegessen (Schmeckt eigentlich so wie Rindfleisch^^)

Am Nachmittag entspannten wir uns bei den Aguas Calientes (Thermalwasser), wo wir unter freiem Himmel und im warmen Badewasser Pisco Sour und heiße Schokolade genießen konnten. Herrlich 🙂

Das Dorf Canocota und la Casa Vivencial Huaynalima 

 

Am nächsten Morgen ging es dann in das kleine Dörfchen Canocota, in dem etwa 80 Familien wohnen. Alle versorgen sich selbst von ihrer eigenen Landwirtschaft, was bedeutet, dass alle Nahrungsmittel rein biologischer Herkunft sind: Von Quinua und Kartoffeln bis zu Milch, Butter und Käse.

 Wir wurden herzlich bei der Familie von Pedro und Julia in ihrem Casa Vivencial Huaynalima aufgenommen, wo wir einfach die unglaublichsten Erfahrungen und Eindrücke sammeln konnten.

Pedro hat uns einige Felder und sein selbst gebautes Gewächshaus gezeigt, wo man über seine technischen „Erfindungen“ staunen konnte. Z.B. hatte Pedro ein drehbares Fenster gebaut, das aus alten Plastikflaschen bestand. Mithilfe dieses Fensters kann er je nach Wetterbedingung die Innentemperatur des Gewächshauses regulieren.

 Und wir haben ein auch selbst ein bisschen auf dem Feld gearbeitet, was zwar anstrengend aber auch wieder neu und lustig war^^

 

Am Nachmittag habe ich mich tatsächlich getraut mit drei weiteren Leuten und Pedro auf den Laime zu steigen. Und es war… wirklich anstrengend. Aber Pedro hatte zum Glück ein paar Kokablätter gehabt, die einfach gut für alles sind. So ein Wundermittel also^^ Die Kokablätter sind für die Bauern sehr wichtig, da sie diese bei ihrer Feldarbeit kauen, um unter anderem ihr Hungergefühl zu mildern und Kraft zu kriegen. Außerdem gilt der Koka, was Teil der Natur ist, als Bindungsglied zwischen Mensch und Natur. Ich habe die Blätter genau zweimal probiert, einmal als wir selbst auf dem Feld waren, um Getreide zu ernten und eben dann, wo ich auf dem Berg keine Puste mehr hatte. Und irgendwie hat das Zeugs wirklich gewirkt und ich habe es mit den anderen bis zu unserem Ziel geschafft! 🙂

 Oben angekommen hat uns Pedro bei einer Tasse Kokatee die Geschichte von seinem Hund erzählt, was wirklich einem Film glich. Der Hund begleitet Pedro auf Schritt und Tritt und ist auch immer dabei, wenn sein Herrchen morgens um 5 Uhr auf die Berge steigt, um zu schauen, wo seine Kühe alle geblieben sind.

 

 

Am Abend Schließlich durften wir uns traditionelle Kleider anprobieren.

Ich find das steht mir voll 😀

Weitere Bilder von den ersten Tagen und die weiteren Geschichten von unserem Trip folgen noch…^^

Familienfest im San Juan Apostol

24 Okt

Am 8. Oktober gab es bei unserer Schule ein Familienfest, wo die Schüler traditionelle Tänze vorgeführt haben. Total schön!!! 🙂

Fotos von dem Fest sind schon auf Facebook 🙂

http://www.facebook.com/?sk=events#!/album.php?aid=63191&id=100000169092063

Geschützt: Abschiedsworte an Kuschi

15 Okt

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Geburtstagsfeier von Papa

11 Okt

Auf der Geburtstagsfeier von unserem Papa, wurde peruanische Folklore gespielt!!!

Paseo

8 Okt

Etwas seeeehr lange her bin ich bei einem Ausflug mit den Schülern mitgegangen. Ausflugsort war eine Art Freizeitzentrum mit Sportplatz, Wiese und Freibad!!! Es hat bei der ganzen Trockenheit wirklich so gut getan, wieder im Wasser zu sein 🙂

letzter Tag-Cusco

3 Okt

Am letzten Tag unseres Cusco-Aufenthaltes hat uns der Onkel von Juanita ein bisschen rumgefahren. Und wir haben Cristo Blanco, Valle Sagrado, und einen riesigen Markt besucht. Während der Autofahrt haben wir zufällig ein Schild mit der koreanischen Flagge gesehen, woraufhin wir einen Blick in eine Keramikschule geworfen haben, die von KOICA unterstützt wird.

El Día de Corea del Sur in Cusco

1 Okt

Wie im letzten Artikel schon geschrieben lag mein hauptsächlicher Grund des Cusco-Trips darin, dass ein koreanisches Kulturfest stattfand. Meine Sorgen, ob dieses Fest denn überhaupt stattfinden werde (da ich auch in Cusco wirklich keinen einzigen Koreaner gesehen hatte) erwiesen sich als unnötig. Es war wirklich wie ein Stück zuhause gewesen, als ich dort angekommen bin und Kimchi gegessen habe!!!

Und dann kam auch noch ein koreanisches Lied, was total schön und traurig ist (von GOD) und schließlich traten mir ganz plötzlich die Tränen in den Augen. Ja hier spielen meine Emotionen eh ganz verrückt 🙂

Meine Gastschwester Juanita war so lieb und ist mit mir mitgekommen. Und zudem wurden wir von ihrem Onkel abgeholt und für das Wochenende versorgt. Insgesamt habe ich deshalb nicht sehr viel für das Wochenende ausgegeben, zumal die Busreise nur knapp 15 Euro gekostet hatte.

El Día de Corea del Sur bestand grob darin, dass man die koreanische Kultur und Tradition den Peruanern vorstellen wollte. Es gab eine Aufführung von Tae-Kwon-Do, koreanisches Essen, Töpferei, und eine Tanzaufführung der Organisatoren von KOICA, bei der ich mich besonders amüsiert habe^^ Und ich habe gemerkt, dass hier die koreanischen Dramas und Filme einen gravierenden Einfluss auf einige peruanische Mädchen genommen hat. Denn bei jedem Auftritt von männlichen Koreanern wurde wild rumgekreischt.

Abends sind Juanita und ich schön Essen gegangen, wobei das wieder viel zu viel war…Und ich habe einige schöne Sachen eingekauft!

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