Archiv | September, 2010

Cusco

29 Sept

Hallo meine Lieben 🙂

Etwas verspätet kommt jetzt mein Artikel über meinen „Wochenendausflug“ vom17.-19. September nach Cusco!

Nach knapp 10 Tagen seit meiner Ankunft in Arequipa, hatte ich mich beschlossen, einen spontanen Ausflug nach Cuzco zu machen. Hauptsächlicher Grund war ein koreanisches Kulturfest, das am 18. September in Cuzco stattfinden sollte, und von dem ich zufällig durch meinen Gastvater erfahren hatte. Und letztendlich hat sich mein Trip total gelohnt 🙂

Viele Gassen sehen in Cusco so aus. Die Vertiefung in der Mitte der Straße dient dem Abwassersystem, weil es in Cusco, anders als in Arequipa, auch mal regnet! Und wenn dann die Regenzeit einsetzt, regnet es sehr viel…

In Cusco gab es viel mehr Touristen als in Arequipa und dementsprechend gab es auch viele Einheimische, deren Arbeit darin besteht, sich für ein paar Soles in traditionellen Kleidern fotografieren zu lassen. Auch von vor den Museen saßen meistens Weberinnen, die man nur fotografieren durfte, wenn man dafür zahlte.

Insgesamt hat mich die Stadt ein bisschen an eine europäische Altstadt erinnert. Das ist aber auch nicht verwunderlich, da schließlich viele Häuser und Bauten aus der spanischen Kolonialherrschaft stammen.

So und jetzt noch ein paar weitere Impressionen 🙂

Plaza de Armas

22 Sept

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Meine Liebsten 🙂

Mit Ricci und Ferdi auf dem Plaza de Armas.

Erster Schultag

22 Sept

Erster Schultag

Hier ein paar Fotos von meinem ersten Schultag 🙂

Die Schueler der 6. Klasse der San Juan Apostal haben fuer ihre Lehrerin eine Geburtstagfeier vorbereitet. Mit selbst gepackener Torte, Liedern und Theaterstuecken^^

Ich stelle vor: meine peruanische Familie

13 Sept

Familie Bellota

Pastel de Papa y Rocoto Relleno

13 Sept

Also gefolgt von dem Ceviche, was ich euch letztens beschrieben habe, stell ich euch heute ein weiteres Gericht vor: Pastel de Papa y Rocoto Relleno (So etwa Kartoffelauflauf und gefüllte Paprika). Das ist ein Gericht, was mit sehr viel Liebe, Mühe und Zeit zubereitet wird! Erst mal hat unsere Mama mit Juanita den ganzen Vormittag die Zutaten eingekauft, die eben auch ziemlich viel kosten (der Käse z.B. hier ist unheimlich teuer!) Und dann wurden Kartoffeln und Paprikas gekocht, die Füllung zubereitet und alles schön zusammen auf eine Platte reingetan.

Das sah dann folgendermaßen aus:

Ich hatte zu dem Zeitpunkt schon ziemlich viel Hunger und deshalb wunderte es mich umso mehr, dass unserer Gastmama mit der Platte nach draußen gehen wollte und mich bat, mir die Türen aufzuhalten.

Also bin ich mit ihr mitgegangen und als wir in etwa 5 Minuten durch das Dorf  liefen, kamen wir an einem Haus an, an dem es gut roch 🙂

Und tatsächlich wurde dann die Platte mit dem Kartoffelauflauf und den gefüllten Paprikas dort abgegeben, um in einem großen Steinofen gebraten zu werden. Und während die Besitzerin unsere Platte reinstellen wollte, konnte ich auch einen Blick ins Innere des Steinofens werfen. Und da gab es gebratene Kartoffeln, halbe Schweine, ein ganzer Hase….und so einiges mehr J Anscheinend gibt es hier im eigenen Haushalt keinen eigenen Ofen (ich kann mir vorstellen, dass das zu viel Energie kostet) und deshalb werden die ganzen häuslichen Gerichte im großen Steinofen hier im Viertel gebraten.

 Ja und nach einer weiteren hungrigen Stunde war dann das Essen fertig, was wieder abgeholt  und zuhause lecker verzehrt wurde. Fue muy rico!

Also bis jetzt habe ich die peruanische Kultur größtenteils durch den Magen erfahren…und muss ganz schön aufpassen bei den ganzen leckeren Sachen, nicht zu vergessen die Vielfalt an Früchten, die es hier gibt! ^^

Fiesta bei Mayra

13 Sept

 Gestern Abend haben wir einen netten Abend bei unserer Mentorin Mayra verbracht. Ich wollte eigentlich viele Fotos machen, aber leider bin ich nicht dazu gekommen. Ich hoffe euch genügt meine schriftliche Beschreibung. Alles in allem war es super gemütlich. Vielleicht etwas zu gemütlich, da die meisten schon gegen 23 Uhr müde geworden sind. Es waren insgesamt alle Freiwilligen von Solidaridad en Marcha und einige peruanische Freunde unserer Mentorin (u.a. meine Gastschwester Juanita) da. Und da jeder etwas mitbegracht hatte, gab es auch reichlich zu essen (zum Thema Essen komm ich später noch) und zu trinken.

Und für mich ergab sich während des Abends auch eine schöne Neuigkeit. Und zwar werde ich ab Dienstag in dem colegio San Juan Apostal nicht alleine, sondern mit einem weiteren Freiwilligen arbeiten, der sich eben noch kurzfristig umentschieden hat. Also zunächst freue ich mich auf meine Arbeit und die Kinder und bin natürlich auch etwas aufgeregt!

Arequipa Innenstadt

13 Sept

Un día en el centro

Am dritten Tag nach unserer Ankunft in Arequipa haben wir die Innenstadt gesehen…mit Plaza de Armas, Catedral de Arequipa,…

Ankunft in Arequipa

8 Sept

Arequipa-la ciudad blanca

 

Gestern Abend bin ich mit sechs weiteren Freiwilligen in Arequipa angekommen. Sobald wir aus dem Flugzeug ausgesteigen sind, waren wir fasziniert von den schönen Vulkanen, die die Stadt umgeben.

Jannika und ich wurden herzlich von Juanita, unserer Gastschwester, und ihrem Bruder Antoní empfangen. Die ersten Wortwechsel waren ziemlich lustig, da wir uns aufgrund unserer mangelnden Sprachfähigkeit durch Zeichensprache und Geräusche verstaendigen mussten. Zuhause empfing uns unser Gastvater und später lernten wir auch unsere Gastmutter kennen. Ich bin richtig zufrieden mit der Gastfamilie und zudem ist das Haus womöglich das Schönste in dem Viertel.

Das ist mein Zimmer

…und die Aussicht aus meinem Fenster: der Vulkan Chachani. Heute morgen hatte ich die kälteste Dusche meines Lebens. Juanita hatte uns noch nicht gezeigt, wie das mit dem warmen Wasser funktioniert.

Dann ging es etwas verspätet zum Büro unserer Organisation SEM (Solidaridad en Marcha).

Gemeinsam mit Mayra, unserer Mentorin, sahen wir uns die verschiedenen Projekte in Kindergärten, Schulen, Altenheime und Kliniken an.

Wir haben Glück mit unserer Organisation, da wir auch zwischen den verschiedenen Projekten wechseln können, was uns ermöglicht, nach einem Halbjahr in einer anderen Einrichtung zu arbeiten. Ich werde höchstwahrscheinlich das erste Halbjahr in dem colegio San Juan Apostal arbeiten und in den nächsten 6 Monaten in einer Klinik sein.

Nach dem Besuch der Einrichtungen ist mir wirklich bewusst geworden, was mir bevorsteht. Meine größte Herausforderung im Moment ist die Sprache. Ich muss schleunigst meine Grammatik wiederholen und Vokabeln lernen!

 Im Moment liege ich in völliger Dunkelheit in meinem Bett, da ganz plötzlich der Strom ausgefallen ist. Draußen höre ich irgendwo Musik, plaudernde Menschen und spielende Kinder…Und morgen beginnt mein dritter Tag in Arequipa.

Lima

8 Sept

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Unsere letzten freien Stunden in Lima haben wir am Strand in Larcomar verbracht 🙂

Alternative Stadtrundfahrt

4 Sept

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Alternative Stadtrundfahrt

 

Heute haben wir den interessantesten Tag in Lima verbracht. Wir waren zum ersten Mal weit außerhalb von den reicheren Stadtteilen Limas und fuhren zu den riesigen Tälern, wo kleine Hütten haupsächlich von Spekulanten aufgestellt wurden. Diese Gebiete, die für mich aussahen wie eine riesige Baustelle, sollen für viele Peruaner eine lohnenswerte Investition sein. Wer einmal Land besetzt (auf illegaler Art) und dort sein Häuschen hinstellt, hat innerhalb von einigen Jahren durch den Verkauf seines Hauses einen dreifachen Gewinn gemacht. Für mich war das unvorstellbar, dass  Leute darum kämpfen, in diesen Gebieten hinziehen zu können.

Mittags gingen wir essen und ich habe zum ersten Mal Ceviche (roher Fisch) probiert. Es war zwar anders als Sushi, aber es schmeckte in Ordnung (nur diese Art von Zitronenwürzung hatte einen komischen Nachgeschmack). Sonst ist das peruanische Essen supi! Manche Leute sollen auch die  peruanische Küche als die beste der ganzen Welt bezeichnen. Ich freu mich schon auf weitere neue Sachen!

Während der Stadtrundfahrt haben wir Kinder getroffen, die neugierig waren und uns gefragt haben, wo wir herkommen. Ich wurde einmal von vier süßen Mädels umzingelt, umarmt und fast überwältigt, die meine Kamera ganz genau betrachten wollten, mich baten sie mit ihren kleinen Brüdern zu fotografieren und anschließend sich riesig darüber freuten, auf dem Kameradisplay sich selbst zu betrachten. Sie waren so süß und werden mir noch lange in meiner Erinnerung bleiben.

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